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    Am 06. März beschäftigt sich der Verein InFabeo gemeinsam mit dem Berufsverband für Soziale Arbeit ab 18:00 Uhr im Riff Magdeburg, Sternstraße 29, 39104 Magdeburg mit dem Thema Populismus. Der Themenabend "Wenn die Schwächsten zum Ziel werden – Sollte die Soziale Arbeit in populistischen Diskursen Stellung beziehen?" beschäftigt sich mit dem Umgang mit populisitischen Äußerungen in der Sozialen Arbeit.

     

    In den Medien und öffentlichen Diskursen werden Thesen vertreten, die sich in ihrem Ton und ihrer harten Sprache gezielt gegen Minderheiten und sozial Benachteiligte richten. Mit offensiven Forderungen, Andeutungen und Fragen wird um die Meinungs- und Deutungshoheit in Diskursen gerungen und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erzeugt. Wenn dabei auf Kosten von sozial hilfebedürftigen Gruppen Stimmung gemacht wird, wird von Populismus im Kontext sozialer Arbeit gesprochen. Wir stellen die Frage: Sollen sich Sozialarbeiter*innen in den öffentlichen Diskurs einbringen, wenn Menschen und Personengruppen, denen sie helfen sollen, politisch instrumentalisiert werden?

     

    Doch wie kann man mit solchen populistischen Forderungen umgehen? Sollten wir sie ignorieren, uns abschotten oder doch dagegen vorgehen? Wir laden Sie zu einem Themenabend am 06.03.2019 mit dem Titel „Umgang mit autoritärem Populismus in der Sozialen Arbeit“ nach Magdeburg ein. Sozialarbeiterin Julia Hille, die sich im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit der Konstruktion von Kommunikation und Sprache, und in dem Zusammenhang mit Populismus und dem Umgang mit ihm auseinandersetzt sowie Danny Ilgauds vom Verein InFabeo e.V. gehen gemeinsam mit den Teilnehmenden der Frage nach, was die Instrumentalisierung sozial Benachteiligter für die Soziale Arbeit bedeutet und wie wir ihr begegnen können. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und in der Sozialen Arbeit Tätige. Darüber hinaus sind am Thema interessierte Menschen ebenfalls herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

     

    Themenabend 06. März 2019 / 18:00 – 20:00 Uhr

    Datum & Zeit: 06.03.2019 / 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

    Ort: Riff Magdeburg, Sternstraße 29, 39104 Magdeburg

    Teilnehmerbeitrag: kostenfrei

    Anmeldung und Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     InFabeo Magdeburg Themenabend 2019 Populismus

    Photo by Miguel Henriques on Unsplash

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    WhatsApp ist ein sogenannter Nachrichtendienst oder auch Messenger. Mittlerweile ist WahtsApp das zentrale Kommunikationsmittel mit dem Handy in Familien. Auf den meisten Telefonen ist der Messenger deshalb zu finden und lockt mit seiner einfachen Handhabung.

     WhatsApp in der Erziehung InFabeo Magdeburg

    Photo by Alexander Dummer on Unsplash

    Für Kinder ist der Austausch über WhatsApp völlig selbstverständlich geworden. Die Oma, der Papa, die Mama und alle anderen Familienmitglieder lassen sich mit einem Tipp auf den Nachrichtendienst leicht erreichen. Sie benutzen ihn, so wie früher die SMS, das Telefon (für Telefongespräche) oder vor langer, langer Zeit einen Zettel und Stift zum Verfassen von Nachrichten.

    Doch bei der Benutzung von WhatsApp ist Aufmerksamkeit der Eltern mit ihren Sprösslingen geboten. Denn im Unterschied zu früheren Formen des Schreibens von Nachrichten ist WhatsApp ein prinzipell öffentliches Medium. Das heißt, auch Fremde können über den Nachrichtendienst Kontakt zum Kind aufbauen. Das sind in der Regel die Klassenkameraden, Freunde oder Bekannte.

    Jedoch können auch völlig Fremde Kontakt per Messenger aufnehmen. Hier gilt es gut hinzusehen und mit Ihrem Kind zu besprechen, wer mit ihm Kontakt aufnehmen darf und wer nicht. Diese Form der (Kommunikations-) Erziehung ist nicht neu und im Prinzip kennen wir sie alle. „Mit Fremden spricht man nicht!“, „Wenn Dich ein fremder Mann anspricht, dann gehst Du weiter oder bittest andere um Hilfe“, „Man nimmt keine Süßigkeiten von Fremden an …etc.“. Auf digitale Medien wie WhatsApp übertragen heißt das, auch hier dürfen nur Menschen Kontakt aufnehmen, die Sie und ihr Kind kennen und denen es explizit erlaubt wird.

    Doch WhatsApp und Messenger im Allgemeinen (z.B. Telegram) bergen ein weiteres wichtiges Thema, dass besprochen werden sollte und früher oder später alle Eltern erreicht. Es geht um den Umgang mit dauerhafter Erreichbarkeit in Einzel- und Gruppenchats sowie der Frage, wie mit einer Flut von Nachrichten umgegangen werden kann.

     

    Wir alle kennen das. Wir sind in einer Gruppe mit einem bestimmten Thema, z.B. einem Geburtstag oder einer Elterngruppe aus der Kita. Hier passiert es nur allzuschnell, dass aus einer einfachen und ggf. kleinen Frage eine Flut von Antworten generiert wird, die nicht mehr aufhören. „Hat eigentlich jemand den roten Schal von Antonia gesehen? Es ist schon der zweite Schal, der in der Kita weggekommen ist.“ Eine solche Nachricht in einem Elternchat mit 30 Elternpaaren führt binnen kürzester Zeit zu einer Unzahl von Antworten und schnell geht es nicht mehr um einen roten Schal sondern um die verschiedensten großen und kleinen Ärgernisse im Zusammenhang mit der Kita. In den Chats Ihres Kindes ist es ähnlich. Es gibt Chatgruppen, in denen schnell mal ein paar hundert Mitglieder z.B. aus der Schule zusammen kommen. Die Folge sind eine Flut von Nachrichten und die schwierige Aufgabe, wie man damit umgehen soll.

    Dieses Thema sollten Sie miteinander besprechen, denn genauso wie vielen Erwachsenen fällt es gerade Kindern und Jugendlichen schwer zu entscheiden, welche Information relevant sind und wie man damit umgehen kann, wenn binnen kürzester Zeit 150 mehr oder weniger sinnvolle Nachrichten in einer Gruppe landen. Alle lesen? Keine lesen? Kurz draufgucken? Gruppe laut stellen um nichts zu verpassen? Gruppe stummschalten um nicht gestört zu werden? Gruppe verlassen?

    Für Beratungen zu den Themen Handysucht, Kommunikation und Konflikten mit Ihrem Kind wenden Sie sich gern an Infabeo.de Nehmen Sie Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin.

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    Am 12.07.2018 fand unser zweiter Themenabend mit dem Schwerpunkt „Trennung –Wenn das Familienleben Kopf steht“ statt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie nach einer Trennung der Umgang geregelt werden kann und wie dieses schwierige Thema zwischen den Eltern aber auch ganz besonders mit den Kindern besprochen wird. Es hat sich gezeigt, dass das Thema Trennung und nachfolgend im Kontext des Umganges ein vielfältiges Thema ist, bei dem es nicht die eine goldene Lösung gibt, sondern verschiedene Wege.

    InFabeo Umgang nach Trennung und Scheidung

    Eine Trennung ist nie einfach und besonders wenn Kinder im Spiel sind sehr belastend. Neben verletzten Gefühlen, Streit und dem Gefühl ungerecht behandelt zu werden, steht vor allem die Sorge darüber, wie es jetzt mit den Kindern weitergehen soll.

    Es muss eine Einigung gefunden werden, bei welchem Elternteil die Kinder hauptsächlich leben sollen und wann welcher Elternteil die Kinder oder das Kind regelmäßig sehen kann. In der Regel wollen beide Eltern auch im Alltag präsent sein und für die Kinder da sein. Es stellen sich damit eine Vielzahl von Fragen, zum Beispiel welches das richtige Modell wäre mit dem beide Eltern ihre Kinder regelmäßig sehen.

    Zunehmend wird in der Öffentlichkeit das so genannte Wechselmodell besprochen, bei dem beide Elternteile ihre Kinder in etwa zu gleichen Teilen bei sich haben und so auch am Alltag der Kinder teilhaben können. Doch dieses Modell sollte nicht unüberlegt gewählt werden, denn auch hier stellen sich eine Reihe von Fragen und Problemen, die beide Eltern miteinander besprechen müssten (beide Eltern brauchen zusätzliche Kinderzimmer, Platz für Schulsachen, es müssen viele Absprachen miteinander immer wieder stattfinden).

    Wenn Sie Interesse daran haben, mit uns über das Thema Trennung und Umgang zu sprechen, laden wir Sie herzlich ein, auch bei unserem dritten Themenabend zu diesem Thema mit zu diskutieren. Die Themenabend findet im August mit dem Schwerpunkt „Wenn nichts mehr geht – Vorschläge, wie Sie aus der Spirale der Eskalation herauskommen“. Den genauen Termin werden wir spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung bekannt geben.

    Wenn Sie Interesse an unseren kostenfreien Themenabenden haben oder individuelle Beratung zu den Themen Paarberatung, Erziehungsberatung oder psychologische Beratung suchen, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihre Anfrage per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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    Doch warum ist das so? Es lässt sich vermuten, dass Eltern mit einem akademischen Abschluss beruflich stärker eingespannt sind und so eine versuchen, eine gelingende Work-Life-Balance zu herzustellen.

    Kita Betreuung Infabeo Magdeburg1

    Photo by Colin Maynard on Unsplash

    Nicht abwegig erscheint auch, dass insbesondere Mütter mit einem Hochschulabschluss schon lange auf die Möglichkeit gewartet haben, trotz Kind in ihrem erlernten Beruf arbeiten zu können.

    Dagegen erscheint es abwegig, dass der höhere Anteil an Müttern mit Hochschulabschluss daher rührt, dass diese eher bereit oder in der Lage sind, die geeigete Kita für ihr Kind zu suchen. Häufig sind Eltern schon sehr froh, wenn sie überhaupt einen Kita-Platz erhalten konnten der nicht quer durch die Stadt oder 8 Kilometer in den nächsten größeren Ort führt. Das Akademiker-Eltern also besonders auf die Qualität achten kann sein. Dass dies aber dazu führt, dass andere Eltern deshalb keinen Kita-Platz suchen, lässt sich wohl bezweifeln.

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    Am 13.04.2018 hat der Verein InFabeo seinen ersten Geburtstag gefeiert. Vor einem Jahr wurde der Verein mit dem Ziel gegründet, Frauen und Männer, Eltern und Paare zu beraten. Wir widmen uns den Themen und Fragen zu Erziehung, Partnerschaft psychischen Belastungen.

    Wir danken allen Unterstützern für die Unterstützung und den tollen Abend.

     

     Photo by Douglas J S Moreira on Unsplash

     


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